Allgemeines - Anseriformes
 
(Für allgemeine Informationen dazu siehe Kleine Federkunde, insbesondere Federzahlen.)
 

Anzahl der Handschwingen: 10 (+1 Remicle, meist)

Anzahl der Armschwingen (incl. Schirmfedern, Richtwert): 12 - 18  (Schwäne: 18 - 22)

Anzahl der Steuerfedern: 14 - 22  (Schwäne: 18 - 24)


Besonderheiten:

Aufzählung Auf der Unterseite der Handschwingen und Steuerfedern befinden sich sog. "Schmalzrinnen"
(am Schaft angeschlossene glänzende Streifen für größere Stabilität der Feder)
Aufzählung Die Steuerfedern sind in der Regel kürzer als die Armschwingen und konisch geformt.
Aufzählung Die inneren Armschwingen (Schirmfedern) sind deutlich länger als die übrigen Armschwingen, die häufig einen farblich abgesetzten Spiegel bilden.
Aufzählung Vor allem die Erpel sind im Kleingefieder des Prachtkleides farbenfroh.
Aufzählung Handschwingen und Steuer sind meist unauffällig graubraun, die Handschwingen in der Regel zugespitzt.
Aufzählung Wichtige Merkmale finden sich an den Armschwingen ("Spiegel"), sowohl für Männchen als auch für Weibchen.
(Gründelenten: auffällig farbig (außer Marmelente), Tauchenten: weiß oder fehlend)
Aufzählung Hinweise können auch die verlängerten Armschwingen und Schulterfedern geben.
Aufzählung Besonders bei Gänsen, Schwänen und Tauchenten sind die Spulen lang (fast ein Drittel) und stark.
Aufzählung Bei Feldgänsen (Saat-, Bläss-, Kurzschnabel- und Zwerg-) sind die Schwingen dunkelbraun und haben weiße Kiele.
Aufzählung Die Meergänse (Ringel-, Weißwangen- und Kanada-) haben dunklere, schwarzbraune Schwingen und lediglich weiße Federspulen.
Aufzählung Jungvögel sind an einer v-förmigen Kerbe an der Spitze der Steuerfedern zu erkennen.
 

 

  

 

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